WELCOME TO A WORLD OF FANTASY

Ich bin nur eine von vielen, jedoch ist selbst ein kleiner Tropfen im Meer immerhin ein Tropfen im Meer.
Glaub' an dich, dann kannst du alles erreichen!
Du findest hier vor allem viel kreatives und allgemeines aus dem Leben einer einfachen Schülerin ^^

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Haustür 129 - Wahl: Der Erste Stock

Samstag, 27. April 2013

-Der Erste Stock-

Dein Blick ist starr auf deine Füße gerichtet als du die knarrende Treppe empor schreitest.
Unter jedem einzelnem Schritt macht sie Geräusche, die einem das Gefühl geben, dass die Treppe jeden Moment in sich selbst zerfällt. Du hinterlässt im Staub Fußabdrücke die einen dunkelroten Stoff auf den Stufen zum Vorschein bringen.
Auf der letzten Stufe bleibst du stehen und findest dich somit im Schlafzimmer,welches direkt unter der Decke zu sein scheint. Der Raum ist nur spärlich vom restlichem Licht des Kronleuchters, welcher unten Hängt, beleuchtet. Doch auch wie schon dort ist hier ein kleiner Lichtschalter der dir den Raum erleuchtet..
Du siehst die mit weißen Lacken bedeckten Möbel..das Bett, die Kommode, ein schwerer Holzschrank und ein Spiegel...alle sind sie verdeckt, vom Staub geschützt.
Plötzlich und mit voller Wucht kamen dir die Geschichten um dieses Haus ins Gedächtnis zurück. Am liebsten hättest du sie ignoriert...doch sie drängen sich dir auf.

Es heißt, dass vor gut 50 Jahren ein Mann hier ein Haus für seine Frau und seine zwei Töchter gebaut hatte. Schnell stellte sich beim Bau heraus, dass das Schicksal es nicht gut meint mit ihnen..Am 12.9. des Baujahres fiel die damals 13 Jahre alte, jüngste Tochter des Mannes aus einer Aussparung im oberem Stock, welche für ein Fenster gedacht war. Sie fiel und landete im Garten auf einen Haufen kaputter Bretter und noch unbenutzter Ziegel..die kleine war sofort tot. Wenn man Gerüchten glaubt, habe der Vater seine Tochter im Garten Begraben und auf ihrem Grab einen Baum gepflanzt. Dieser Baum soll jedes Jahr die schönsten Früchte gebracht haben und im Herbst kein Laub im Garten fallen gelassen haben.
Nach dem Tot ihres Kindes, so heißt es, habe die Mutter kaum ein Wort gesagt noch habe sie etwas gegessen oder getrunken. Sie wurde von ihrer Trauer aufgefressen bis sie sich am zweiten Todestag ihrer Tochter selbst das Leben nahm und aus dem gleichem Fenster sprang, aus dem ihrer Tochter gefallen war. Ihr regloser Körper lag mehrere Stunden auf der Veranda, bevor ihr Mann von der Arbeit kam und sie fand. Manche sagen, er habe sie zu ihrer Tochter unter den Baum vergraben und dass der Baum danach nie wieder Früchte trug und das ganze Jahr über für Laub im Garten sorgte.
Manche sagen ganz anderes...

Und in diesem Zimmer bist du jetzt. Dem Schlafzimmer, welches das Elternschlafzimmer sein sollte, aber letztlich nur von der Mutter genutzt worden war.
Ein kalter Schauer lief dir wie viele kleine Ratten über den Rücken. Der Gedanke, dass sich hier einst eine Frau aus dem Fenster geworfen hatte, machte dich nervös...doch wieso eigentlich? Dann ist hier halt irgendwann einmal jemand gestorben..na und?
Langsam gehst du durch den Raum und berührst leicht die Laken auf den Möbeln. Du gehst ans Fenster und siehst hinaus. Nach unten ist es ganz schön weit. Die Treppe war lang gewesen, daran erinnerst du dich. Wieso hatte der Mann ein so hohes Haus gebaut, wenn es doch nur einen oberen Stock gibt?
Als du noch unten siehst, erkennst du das Dach der Veranda. Als die Frau sich also damals hier herunter fallen gelassen hat, muss sie wohl erst durch dieses Dach und dann auf die Veranda gefallen sein...und tatsächlich. Ein Großteil der Bretter auf dem Dach waren nicht gestrichen, was wohl heißt dass jemand sie beim Reparieren des Daches, vergessen hat anzustreichen.
Dein Blick wandert zu deiner Rechten, dort steht ein Spiegel. Du willst ihn enthüllen..doch ein Teil von dir schreit fast schon danach, dass du es lassen sollst. Dieser Stimme in dir folgend, gehst du vom Fenster weg und bleibst in der Mitte des Raumes stehen. Du kannst dir nicht vorstellen hier zu leben. Es geht einfach nicht in deinen Kopf rein. Plötzlich siehst du ein kleines Bild an der Wand und du gehst darauf zu, nimmst es von der Wand und wischst mit deiner Hand den Staub weg.
Das Foto zeigt ein Familienportrait. In der Mitte eine Jugendliche, vielleicht 16 Jahre und vor ihr die kleinere Schwester. Zur Rechten die Mutter und zur Linken der Vater. Beim Anblick der kleinsten musst du die Tränen unterdrücken. Sie war bildhübsch. Sie hätte ein Leben haben können, ein wunderbares Leben...
Ja...das hätte ich.“ sagte eine leise Stimme hinter dir.
Erschrocken fährst du herum und musst aufschreien als dort ein kleines Mädchen in einem weißem Kleid steht, mit langen blonden Haaren und einem engelsgleichem Gesicht.. es war die kleine von dem Foto...das Mädchen das damals aus diesem Fenster gefallen war.
Dir fehlen die Worte. Dein Gehirn versucht eine logische Antwort auf etwas zu finden wofür es nur eine Antwort gibt, jedoch willst du an genau diese nicht glauben.
Wieso kannst du nicht an etwas glauben was du mit deinen eigenen Augen siehst?“
Du musst schlucken, dein Atem geht schneller und du hörst wie dein Herz vor Angst immer schneller schlägt und deinen Puls überall auf deiner Haut spürbar macht.
Beruhige dich. Ich will dir nichts tun.“
Ungläubig siehst du dem Mädchen in die Augen.
Meine Schwester war es.“
Was war sie?“ kam es aus deinem trockenem Mund.
Sie hat mich in die Tiefe gestoßen.“
Wieso?“ langsam beginnst du die Situation so hinzunehmen, denn das Schicksal dieses Mädchens interessiert dich einfach zu sehr um sie zu ignorieren.
Sie sagte damals, dass ich ihr Leben zerstört habe und das alles besser wäre wenn ich nicht geboren wäre...also hat sie mich von hier oben herunter gestoßen.“
Dir fehlten die Worte...es war Eifersucht..Du betrachtest das Bild ein weiteres Mal. Dieses Mal fällt dir auf, dass die ältere Schwester zwar schön war..aber nicht ansatzweise so schön wie das kleine Mädchen. Sie war also Eifersüchtig...
Ich habe lange auf diesen Tag gewartet.“ sagte der Geist des Mädchens.
Worauf?“ fragst du.
Der Tag an dem ich mein Leben zurück bekomme!“ ruft sie und kommt rasend schnell auf dich zu, du taumelst vor Schreck...und dann..
ist da dieses plötzliche Gefühl, dass sich blitzschnell in deinem Körper breit macht..das Gefühl des Falles.



SCHLAGZEILE AM SONNTAG

Letzten Freitag wurde im Waldweg 129 die Leiche einer jungen Frau gefunden.
Die Ermittlungen sind im vollen Gange. Bis jetzt ist uns erst bekannt, dass die Frau von einer Frau gefunden worden war, welche zufällig gehört hatte wie eine Person im Haus schrie und wie etwas eine Treppe hinunter fiel.
Wir halten sie auf dem Laufendem.
Nun zum Wetter..

Zufrieden und mit einem wissendem grinsen auf den Lippen schaltete Victoria das Radio aus. Sie stand auf und ging zum Fenster in dem sich ihr Spiegelbild zeigte. Blonde Haare, wunderschönes Gesicht. Vielen Dank. Dachte sie nur und lachte.
Ihr Leben hatte einen Neuanfang...



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So das wars dann. Es ist leider ehr  nur ein halbes Happy-End.
"Wir" sterben zwar..aber opfern, mehr oder weniger, unser Leben für die kleine Victoria. 
Seid gespannt auf die anderen beiden Wahlen! ^^
liebe Grüße vom Oberwusel, eure Vany<3   

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Evenigstar : Vorerst Lebendig (Pilot)

Sonntag, 1. Juli 2012

Heyho, hier ist der Anfang meines Pilot-Projekts "Evenigstar : Vorest Lebendig"
Ich hoffe er gefällt euch! Über das ein oder andere Kommentar würde ich mich sehr freuen!
Danke und viel Spaß. :)


Eveningstar
Vorerst Lebendig
(c)2012 by Vanessa Haupt
Die Geschichte die ich euch erzählen möchte ist eine Geschichte die euch vielleicht gefällt und vielleicht aber auch nicht...Es ist schwer zu sagen was nach dem Ende kommt,oder? Niemand kann es dir,mir je erzählen...Ich werde dir,lieber Leser,meine Geschichte erzählen eine Geschichte nach dem Ende.

Teil 1




Dienstag, 12.7.
Ich wusste ja schon immer das es anders sein würde wie man denkt..aber so?
Im Vergleich zu dem was Eric durchgemacht hat müsste es für mich doch ein einfaches sein,oder? Eric spricht immer von den Sternbildern und ihrer Stellung und wie sehr ich doch aufpassen müsste..aber bisher hatte ich Glück. Eric dagegen hat es diesen Monat jetzt schon drei mal getroffen, und jedes mal fand ich ihn mitten Wald. Er sagt es zwar nicht aber ich weiß das er sich vorwürfe macht wegen

Kate schaute erschrocken auf und lies ihren Stift fallen als es an der Tür klopfte und Erics stimme erklang. „Kate, jetzt komm endlich wir müssen weiter.“ Sie seufzte. Schon wieder?
Sie hasste es immer wieder weiter ziehen zu müssen. Immer wieder in eine neue Schule. Und niemals länger bleiben zu können. Sie wusste es war zu ihrer und Erics Sicherheit, aber würde sie doch so viel lieber das alles beenden können. „Wo bleibst du?“ rief Eric nun noch lauter. „Ich komme ja gleich.“ antwortete sie. „Ich packe noch schnell..“ Viel gab es ja nicht zum Einpacken. Ein paar Klamotten, ihr Tagebuch und diese antike Kiste die sie seit diesem Unfall im letztem Winter hat und seitdem noch nicht geöffnet hatte.
Sie kam die knarrende Treppe herunter und sah schon die sorgsam gepackten Koffer.Sie stellte ihren neben die anderen und ging in die Küchen wo Eric sich über eine Landkarte gebeugt hatte. Er war damals derjenige der sie mitten im Wald gefunden hatte und sie danach versorgt hatte. Nie redeten sie über diese Nacht. Egal was Kate auch versucht hatte, er wich ihr immer aus. Dabei wollte sie nur wissen wer sie vor dieser Nacht gewesen war. War sie reich oder arm?Hatte sie eine Familie? Mutter? Vater? Geschwister? Oder war sie ein Waisenkind, dass weglaufen wollte? Sie wusste nichts. Kate wusste nur was sie nach dieser Nacht war. Etwas lauerte in ihr. Etwas, dass töten will, etwas dass töten wird. Bei dem Gedanken bekam sie eine Gänsehaut. Wer tut so etwas einem unschuldigem Mädchen an?